26.03.2014 / Allgemein / /

Initiative ,,Pro Dorfmatt“: Gemeindebedürfnisse bleiben unklar

Die CVP Wollerau ist für ein Ja zur Initiative ,,Pro Dorfmatt“, obwohl noch einiger Klärungsbedarf von Seiten der Gemeinde Wollerau besteht. Die Rechnung 2013 nahm die Mitgliederversammlung zustimmend zur Kenntnis.

cvp. Die CVP Wollerau freute sich am Donnerstag, 20. März, nicht nur darüber, dass sie mit Marco Casanova für den Gemeinderat und Markus Bamert für die RPK zwei gute Kandidaten nominieren durfte. Die Mitglieder lernten auch den von der FDP für die RPK nominierten Marco Lechthaler kennen, den die CVP zu unterstützen gedenkt.

Podiumsgespräch mit beiden CVP Kandidaten
Herzlichst laden wir alle Interessierten am Dienstag, 15. April 2014, um 19.30 Uhr im Freizeitpark Erlenmoos mit anschliessendem Apéro (Anmeldung ist nicht erforderlich) zum Podiumsgespräch ein. Dieser Anlass unter dem Titel «Das Erfolgsmodell Wollerau stärken, Herausforderungen anpacken» mit den beiden CVP-Kandidaten wird unter der Moderationsleitung von Claudia Hiestand (Journalistin, Höfner Volksblatt) sein. Es würde uns freuen interessierte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Erlenmoos begrüssen zu dürfen.

,,Pro Dorfmatt“ – Ja zur weiteren Projektierung
Ein spannender Austausch fand zur am 18. Mai zur Abstimmung gelangenden Initiative ,,Pro Dorfmatt“ statt. Martin Rub, Präsident des Musikvereins Verena, und Patrik Reichmuth, Präsident des Turnvereins, stellten den Anwesenden ihr Anliegen – die Errichtung eines Dorfsaals auf dem Dorfmatt-Areal – näher vor. Dabei wurde deutlich, dass das Anliegen der Initianten klar und   eindeutig fassbar ist, aber sehr unklar bleibt, was die Gemeinde Wollerau und vor allem die Schule Wollerau für Bedürfnisse hat. Steht die Einrichtung von neuen Schulzimmern, eine neue Schulbibliothek oder das Lernschwimmbecken auch an, wenn das nun angedachte Projekt mit Dorfsaal nicht kommt? Was sind die konkreten Bedürfnisse der Schule Wollerau? Falls der Gemeinderat keinen Saal auf dem Dorfmatt-Areal sieht: Wird die MGH Riedmatt ausgebaut? Welche Kosten fallen dort an? Darauf und auf viele weitere Fragen konnten Martin Rub und Patrik Reichmuth verständlicherweise nicht konkret Antwort geben. Deshalb waren die beiden Initianten auch vorsichtig mit der Präsentation von Plänen und Visualisierungen, weil sie nur eine Grobplanung darstellen. Auch der Kostenrahmen der Studie von 40 Mio. Fr. basiert auf einem ,,Wunschprogramm“ aus dem Jahr 2011; er ist heute Richtschnur, aber nicht mehr. Die Versammlung hat sich einstimmig für ein Ja zur Initiative ausgesprochen. In einer nächsten Phase soll das ,,Wunschprogramm“ – mit Saal – konkretisiert werden, damit der Bürger dann über ein definitives Projekt befinden kann.

Gemeinderat muss Klärung bringen
Der Gemeinderat Wollerau wird von der CVP Wollerau aufgefordert, im Rahmen der Gemeindeversammlung vom 9. April auf die offenen Fragen – vor allem die konkreten Bedürfnisse der Schule, die allenfalls geplanten Alternativen (MGH Riedmatt) und die Kosten dieser Massnahmen
– Antworten zu geben, damit die Initiative besser eingeordnet werden kann.

Rechnung 2013 erfreulich
RPK-Mitglied Markus Bamert präsentierte die grundsätzliche erfreuliche Rechnung 2013. Einziger grösserer Wermutstropfen ist die Tatsache, dass im Investitionsbereich mehr Geld eingenommen als ausgegeben wurde – ein Zeichen dafür, dass verschiedene Projekte blockiert sind.