07.06.2015 / Allgemein / /

Generalversammlung CVP Wollerau, 3. Juni 2015

NR Kandidat Michael Stähli, Kantonsrat aus Lachen

NR Kandidat Michael Stähli, Kantonsrat aus Lachen

Die CVP Wollerau hat an ihrer Generalversammlung Nationalratskandidat Michael Stähli begrüssen dürfen. Neben der Behandlung der statutarischen Geschäfte beschäftigte die Sachvorlage „Deponie Schellhammer“ die Versammlung.

Präsident Markus Hauenstein durfte am Mittwoch, 3. Juni, eine stattliche Anzahl Mitglieder im Freizeitpark Erlenmoos begrüssen. Die statutarischen Geschäfte warfen keine hohen Wellen. In seinem Jahresrückblick konnte Markus Hauenstein festhalten, dass die CVP Wollerau mit der Wahl von Marco Casanova wieder im Gemeinderat vertreten ist und so auch wieder über einen direkten Draht ins Gemeindehaus verfügt. Das ist gut und wertvoll – auch für die Parteiarbeit. Die Ständeratskandidatur von Marco Casanova war für die CVP Wollerau ein weiterer Höhepunkt im „Vereinsjahr“ 2014/15. Die vom Kassier präsentierte erfreuliche Jahresrechnung wurde ebenso genehmigt wie Beat Suter, Marlis Kohler und Andreas Meyerhans als Vorstandsmitglieder bestätigt.

Michael Stähli – Erfahrung mit Visionen gepaart
Der CVP Wollerau seine Aufwartung machte Nationalratskandidat Michael Stähli aus Lachen. Der 48-jährige Kantonsrat aus Lachen gehört zu den politischen Schwergewichten im Kantonsrat, dem er seit 2000 angehört. In seinen kurzweiligen Ausführungen legte er den Beweis ab, dass er nicht nur über einen grossen Erfahrungsschatz verfügt, den er zum Beispiel als Präsident der kantonsrätlichen Kommission für Raumplanung, Umwelt und Verkehr einbringt, sondern auch klare Vorstellungen davon hat, wohin der Weg führen soll. Als Mitinitiant der CVP-Energie-Initiative hat er das genauso bewiesen wie bei seiner 2005 eingereichten Einzelinitiative, die zu einer Neuordnung des Schwyzer Vermessungswesens führte.

Deponie Schellhammer – Verantwortung übernehmen
Die Diskussion um das Sachgeschäft „Deponie Schellhammer“ hat in den vergangenen Wochen an Schärfe zugelegt. Die CVP Wollerau hat sich schon an ihrer Versammlung vom 1. April intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und die Ja-Parole beschlossen. Unbestritten ist, dass in den Höfen Raum für die Ablagerung von unverschmutztem Aushubmaterial fehlt. Ebenso klar ist, dass wir dieses Material hier ablagern sollen, wenn wir unserer Verantwortung nachkommen wollen. Der von den Höfner Gemeinden gemeinsam mit dem Kanton Schwyz eruierte Standort Schellhammer erfüllt die Kriterien für einen Standort für unverschmutztes Aushubmaterial. Ja, es wird ein Naherholungsgebiet für die Dauer von zirka 5 Jahren tangiert. Das wird aber auch ein Standort Neumühle, der ebenfalls in der regionalen und kantonalen Deponieplanung eingeplant ist.
Die CVP Wollerau sieht die Problematik der Nutzung eines Standortes in Erholungsraum Schellhammer. Allerdings ist die Störung temporär. Die Gemeinde hat im Rahmen des Betriebsreglements dafür zu sorgen, dass diese Störungen so ausfallen, dass Deponiebenutzer und Erholungssuchende möglichst aneinander vorbeikommen. Grundeigentümer wie die Betreibergesellschaft haben klar gemacht, dass sie dieser Verantwortung nachkommen werden. Wollen wir das Problem des fehlenden Deponieraums angehen, ist am 14. Juni Ja zum Teilzonenplan Schellhammer zu sagen. Ein Nein verschiebt das Problem ein paar Jahre zurück – und bringt allenfalls Alternativen, die keiner wünscht.