10.10.2015 / Allgemein / /

Freud und Leid des Wahlkampf

cvp. Die CVP Wollerau lud am Donnerstag, 1. Oktober, CVP-Kandidatinnen und -Kandidaten zu einem „Gespräch am Kaminfeuer“, um ihre bisherigen Erfahrungen im Wahlkampf Revue passieren zu lassen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten angeregte 90 Minuten mit überraschenden Einsichten von Alois Gmür, Marco Casanova, Bruno Beeler, Margret Kessler, Christian Kündig und Mathias Bachmann. Das von Andreas Knobel, Redaktionsleiter „Höfner Volksblatt“, sehr gut moderierte Gespräch lieferte interessante Einsichten über die vielen positiven Erfahrungen, aber auch die weniger schönen Erlebnisse im National- und Ständeratswahlkampf.

Interesse an inhaltlicher Auseinandersetzung klein
Für Nationalrat Alois Gmür gab es in diesem Wahlherbst augenscheinliche Differenzen zwischen dem inneren, dem mittleren und dem äusseren Kantonsteil. Über Veranstaltungen an Herr und Frau Schwyzer heranzukommen, war im inneren und mittleren Kantonsteil einfacher als in Ausserschwyz. Bedauert wurde allgemein, dass überparteiliche Podiumsveranstaltungen Mangelware blieben. Über politische Themen diskutiert wurde vorab an den von der CVP in Freienbach, Lachen und Schwyz organisierten Podien zur Finanz- und Gesundheitspolitik sowie beim „Bote-Forum“ im September. Das Interesse an inhaltlicher Auseinandersetzung blieb klein. Umso wichtiger waren für die Kandidierenden die persönlichen Kontakte.
Obwohl alle Kandidaten viel Zeit in den Wahlkampf investierten, blieb allgemein der Eindruck, man sei immer im Hintertreffen. „Es ist ein beständiges ‚Nacheseckle'“, so Christian Kündig. Für alle war auch klar, dass Werbemassnahmen immer auch authentisch sein müssen. „Man kann sich nicht als jemand anderer ausgeben“, so Marco Casanova.
Auf viel positive Zustimmung stösst laut Margret Kessler auch die CVP-Frauenliste. Es wird anerkannt, dass die CVP acht profilierte Kandidatinnen und Kandidaten für den Nationalrat stellen kann. Auch im Ständeratswahlkampf erleben Bruno Beeler und Marco Casanova, dass die SVP-Doppelvertretung nicht unbestritten ist und sie als echte Alternativen wahrgenommen werden.
Die Diskussion beleuchtete zahlreiche weitere Aspekte. Für alle Kandidaten wird der Wahlkampf noch bis am 17. Oktober weitergehen und alle werden sich bis zum letzten Tag voll reinhängen.

CVP Wollerau