07.05.2014 / Allgemein / /

CVP-Kandidaten auf den Zahn gefühlt

Marco Casanova und Markus Bamert, die CVP-Kandidaten für die Gemeindewahlen, stellten sich den Fragen der Bevölkerung – das Feedback fiel positiv aus.

cvp. Die Gemeinderatswahlen in Wollerau werfen hohe Wellen. Auch Marco Casanova, CVP-Kandidat für den Gemeinderat, und Markus Bamert, Kandidat für die RPK, sahen sich am Samstag, 26. April, beim CVP-Stand im Dorf mit Fragen um das Gemeindepräsidium konfrontiert. Die Diskussionen zeigten: Die Gemeindebevölkerung bewegt das Thema – und man ist froh, dass mit Marco Casanova eine fähige und unbelastete Persönlichkeit für das Gemeinderatsamt kandidiert.

Erfolgsmodell Wollerau stärken
Die Überzeugungen und Pläne von Marco Casanova kamen im Rahmen eines Podiums, das die CVP Wollerau am 15. April veranstaltet hatte, deutlich zum Ausdruck. Claudia Hiestand, Redaktorin des „Höfner Volksblattes“, fühlte Marco und Markus auf den Zahn. Marco Casanova ist ein politischer Mensch, der nach Lehr- und Wanderjahren im Sportmarketing heute eine Beratungsfirma im Bereich Marken-Management leitet und als Lehrbeauftragter an der Universität Bern wirkt.

Seit drei Jahren in Wollerau, hat er durch seine Familie mit zwei Kindern schnell Anschluss gefunden. Er will nun nicht mehr nur am Spielfeldrand stehen, sondern Verantwortung übernehmen. Ein  offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung ist ihm genauso wichtig wie ein funktionierendes Team. Auf die Frage, ob er die nötige Zeit für das Amt aufbringen könne, betonte Marco Casanova, dass er sein Berufsleben stärker auf Wollerau fokussiere – und daher die Möglichkeit bestehe, als Gemeinderat tätig zu sein.

Marco Casanova wie Markus Bamert zeigten sich überzeugt davon, dass sich Wollerau in einer guten Lage befindet. Das Erfolgsmodell Wollerau gilt es zu stärken. Dem Rechnungsprüfer Bamert ist ein gesunder Finanzhaushalt wichtig. Deshalb ist vor dem Hintergrund der grossen Herausforderungen – Steuergesetzrevision des Kantons, eher rückläufige Ertragsentwicklung – zeitgerecht auf Veränderungen einzugehen. Agieren statt reagieren heisst das Zauberwort.

Die Besucher des Podiums waren nach dem interessanten Abend überzeugt, dass die CVP mit Marco Casanova und Markus Bamert zwei fähige Kandidaten stellt.

Ein funktionierendes Team für Wollerau
Die CVP Wollerau hat sich bereits im März dazu entschieden, wieder antretende Kandidaten für den Gemeinderat Wollerau in ihren Chargen zu unterstützen. Dazu gehört auch Ueli Metzger, der als Gemeindepräsident wieder antritt. Im Fall von Säckelmeister Alfred Böni kommunizierte man klar, dass eine Kandidatur von Alfred Böni als Säckelmeister mitgetragen würde – der Listenplatz stand frei und Alfred Böni schlug eine Unterstützung der CVP aus indem er nicht auf dem CVP Wahlvorschlag als Säckelmeister unterschrieb. Nach dem Entscheid von Alfred Böni, sich als Gemeindepräsident zu stellen, hat die CVP entschieden, Ueli Metzger weiterhin zu unterstützen. Aufgrund der Entwicklung der vergangenen Wochen glaubt die CVP nicht mehr daran, dass eine konstruktive Zusammenarbeit in der jetzigen Konstellation möglich sein wird. Deshalb hat sich der Vorstand entschlossen, Marco Steiner für das Amt des Säckelmeisters zu unterstützen. Es geht um ein funktionierendes Team – das steht im Zentrum. Dass nun mit wilder Liste operiert wird, ist unschön, liegt aber daran, dass die SVP bis kurz vor Eingabe der Listen keine klaren Signale sandte. Wollen wir das Erfolgsmodell Wollerau zu Gunsten unserer Bürgerinnen und Bürger pflegen, braucht es einen starken, vorwärts blickenden Gemeinderat. Marco Casanova ist ein Garant dafür.

Parteien nicht glaubwürdig?
Der im „Höfner“ vom 30. April geäusserte Vorwurf der SVP, die CVP sei nicht glaubwürdig, kann so nicht im Raum stehen gelassen werden. Tatsache ist, dass CVP-Ortsparteipräsident Markus Hauenstein in keiner Art und Weise das überparteiliche Komitee lanciert hat oder aktiv im Komitee tätig ist. Es war das vorerwähnte Verhalten der SVP, welches diese wilde Liste provoziert hat.

Nebenbei sei erwähnt, dass sich der Parteipräsident der SVP trotz verschiedener Kontaktversuche seitens CVP nie gemeldet und erklärt hat! Die CVP Wollerau hat auch nie die fachliche Kompetenz  des SVP-Säckelmeisters in Frage gestellt, und auch seine Kampfwahl ums Präsidium wird selbstverständlich demokratisch akzeptiert. Unsere Partei sieht aber in der Doppelstrategie von  Alfred Böni bei einer Nichtwahl als Gemeindepräsident resp. Wiederwahl als Säckelmeister massive zwischenmenschliche Probleme in der Zusammenarbeit des künftigen Gremiums. Die SVP beruft sich auf Filippo Leutenegger, der in der Stadt Zürich auch für zwei Ämter kandidierte. Dies trifft zu, war parteipolitisch transparent und auch absolut rechtens. Doch sind es zwei Punkte, welche die   Situation in Wollerau nicht vergleichbar machen: Erstens war Filippo Leutenegger nicht in der Stadtregierung, und zweitens wurde er für beide Ämter von seiner eigenen Partei portiert – und nicht durch die Hintertür als einziger Kandidierender für dieses Amt auf einem offiziellen Wahlvorschlag einer anderen Partei.

Legende: Marco Casanova (links) und Markus Bamert (rechts) wurden anlässlich des Podiums auf den Zahn gefühlt. (Foto: zvg)